In HEIDELBERG und Umgebung

Spendenaufruf
zur Plasmaspende

Sie waren mit dem SARS-CoV-2 infiziert und sind wieder geheil, so können Sie mit Ihrer Plasmaspende dazu beitragen, die Pandemie zu bekämpfen. 

  • Unterstützen Sie die Entwicklung von Impfstoffen
  • Tragen Sie zu der Entwicklung, Herstellung und Validierung von Corona-Tests bei

Auf der Suche nach an

COVID-19 erkankten Spendern

Sie können einen aktiven Beitrag leisten

Über Blutabnahmen im Verlauf einer Infektion lernen wir die Antikörperentwicklung und damit den Infektions- bzw. Heilungsverlauf der COVID-19 Erkrankung kennen. Das daraus resultierende Wissen erleichtert die Diagnostik der Erkrankung. Dafür ist es wichtig, dass möglichst viele wieder genesene Patient*innen ihr Blut oder Plasma spenden und so den Ausgangsstoff für Forschung und Entwicklung zur Verfügung stellen.

Plasma spenden und dabei die Pandemie bekämpfen

Als Plasmazentrum Heidelberg setzen wir alles daran, die Forschung an COVID-19 zu ermöglichen und so gemeinsam den Verlauf der Pandemie positiv zu beeinflussen.

Wir benötigen Ihre Unterstützung

Deshalb bitten wir alle Patienten, die mit Corona SARS-CoV-2 waren und wieder genesen sind, sich an uns zu wenden, um Plasma für aktuell beginnende Studien zu spenden. Diese Studien werden ausschließlich von renommierten Instituten durchgeführt und dienen maßgeblich dazu, die Ausbreitung des Virus durch eine gesicherte Diagnostik zu verlangsamen, Impfstoffe sowie Antikörpertests zu entwickeln und zu verbessern sowie Forschung an Antikörpertherapien zu ermöglichen.

Spendenablauf

Wie geht es weiter?

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Spendeneignung

Falls Sie mit Corona-SARS-CoV-2 infiziert waren und dies per Nasen-Rachen-Abstrich oder per Antikörpertest nachgewiesen wurde, Sie wieder genesen sind und Ihre Quarantäne beendet ist, können Sie Kontakt mit uns aufnehmen.

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Kontaktaufnahme

Kontaktieren Sie uns direkt per Telefon, E-Mail oder tragen Sie sich unten auf dieser Seite in unser Kontaktformular ein. Danach werden wir uns direkt telefonisch oder per E-Mail bei Ihnen melden!

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Plasmaspende

Jede Spende zählt! Mit jeder Spende mehr ermöglichen Sie weitere Forschung. Bis zu zwei Mal pro Woche ist eine Plasmaspende möglich.

Helfen Sie uns und Anderen mit Ihrer Spende!

Haben Sie Fragen? Kein Problem!

Wir haben Ihre Antworten! Gerne beantworten wir Ihnen telefonisch weitere Fragen!

Wieso kann meine Plasmaspende helfen?

Plasma ist ein lebenswichtiger Rohstoff. Viele wichtige Medikamente werden aus Plasma hergestellt. Darüber hinaus benötigt man Blutplasma für die Herstellung diagnostischer Tests sowie die Erforschung und Verbesserung von diagnostischen Verfahren - wie wir sie bspw. zur Zeit für das Corona-Virus entwickeln. Viele in der Routinediagnostik eingesetzte Verfahren und Methoden verwenden menschliches Prüfmaterial einerseits zur Kalibrierung der Tests und andererseits zur Qualitätskontrolle. Die Eigenschaften und Qualität von menschlichem Blutplasma ist durch keine künstliche Substanz nachzustellen und somit unerlässlich für zahlreiche diagnostische Untersuchungen.

Wie läuft eine Plasmaspende ab?

Bei jeder Spende meldet sich der Spender am Empfang an. Wichtig: Bitte bringen Sie zum Spendetermin Ihren Personalausweis oder Pass (mit Meldebescheinigung) mit.
Wir bitten Sie zunächst einen kurzen Fragebogen auszufüllen. Danach wird ein Gesundheitscheck vorgenommen und folgende Werte kontrolliert bzw. bestimmt: Puls- und Blutdruck, Hämoglobinwert (Eisengehalt im Blut), Gewicht und Temperatur. Sind die Werte in Ordnung dürfen Sie weiter in den Spendesaal, wo Ihnen das Blutplasma entnommen wird (das genaue Vorgehen erfahren Sie in der nächsten Frage).

Nach der Spende wird die Punktionsstelle mit einem Druckverband abgedeckt. Diesen sollten Sie frühestens nach 2-3 Stunden entfernen. Uns ist es wichtig, dass Sie sich nach jeder Spende ca. 30 Minuten bei uns ausruhen und ausreichend trinken, um den Flüssigkeitsverlust im Körper, der durch die Plasmaspende entstanden ist, wieder auszugleichen. Es stehen viele Getränke (Wasser, Kaffee, Kakao und Tee) sowie ein Snack für Sie bereit. Auch jetzt ist unser Team jederzeit für Sie da. Bitte nehmen Sie erst 30 Minuten nach der Spende wieder am Straßenverkehr teil.

Wie wird das Plasma genau entnommen?

Bei der Blutplasmaentnahme, der so genannten Plasmapherese, wird dem Spender zunächst Blut entnommen und in eine Zentrifuge geleitet. Dort wird das Plasma von den Blutzellen (rote und weiße Blutkörperchen) getrennt. Nur das Plasma wird in einem Behälter gesammelt, die übrigen Bestandteile werden dem Spender wieder zurückgegeben. Das Blutplasma wird kreislaufschonend mit modernster Technik entnommen. Es wird ausschließlich mit sterilen Einwegartikeln gearbeitet, somit kommt das Blut des Spenders nicht mit fremdem Spenderblut in Kontakt.

Im Spendesaal begleitet das medizinische Personal Sie zu Ihrer Spendeliege. Nach der Desinfektion und Punktion einer Vene in der Ellenbeuge wird Blut für die Laboruntersuchung und Plasma für die Spende entnommen. Hierfür ist nur ein Stich erforderlich. Die Spende dauert ca. 45-60 Minuten. Sie werden während der gesamten Spende betreut.

Wie lange dauert eine Plasmaspende?

Zum Spenden sollten sie etwa 75 Minuten einplanen, dies beinhaltet die medizinischen Untersuchungen, das Plasmaspenden und Zeit zum Ruhen nach der Spende. Die Spende selbst nimmt etwa 45-60 Minuten in Anspruch.

Was muss man vor dem Spenden beachten?

Auf die Spende müssen Sie sich nicht besonders vorbereiten. Am Vorabend sollten Sie möglichst keinen Alkohol trinken, da dies die Untersuchungsergebnisse beeinflussen kann. Idealerweise kommen Sie ausgeruht zur Spende und haben vorher 1,5-2 l Wasser getrunken, um Ihren Flüssigkeitsverlust bei der Spende auszugleichen. Eine gute (möglichst fettarme) Mahlzeit vor der Spende ist ebenfalls empfehlenswert. Sollten Sie sich krank fühlen, ist es besser, den Termin zu verschieben.

Verbringen Sie den Tag, an dem Sie spenden, ohne ungewohnte Anstrengungen. Fühlen Sie sich vor einem Spendetermin nicht ganz wohl, ist es besser, den Termin zu verschieben.

Kann man sich bei der Spende mit einer Krankheit anstecken?

Nein. Bei der Plasmaspende wird nur steriles Einwegmaterial benutzt und das Gerät, in dem das Plasma von den Blutzellen getrennt wird, ist mit einem keimfreien Einweg-Bauteil ausgestattet. Ein Kontakt mit dem Blut oder Plasma eines anderen Spenders ist dadurch ausgeschlossen.

Mögliche Nebenwirkungen bei der Plasmaspende beschränken sich auf mögliche Kreislaufreaktionen oder in seltenen Fällen kleinere Blutergüsse an der Punktionsstelle. Es kommt zu keiner Veränderung der Blutgerinnung.

War Ihre Frage nicht dabei? Kein Problem!